Selbsthilfegruppe SNÖ


Selbsthilfegruppe von Skoliose Netzwerk Österreich

Leitung Daniela Hohenwarter

„Hier liegt eine Skoliose vor“.

Diese Diagnose kommt für viele Betroffene oft unvorbereitet. Das gilt vor allem dann, wenn die Skoliose eher zufällig entdeckt wurde. Zum Beispiel,  bei der Schuluntersuchung oder wenn man bei sich selbst oder bei seinem Kind eine schiefe oder schlechte Haltung beobachtet. Oder weil aus einem ganz anderen Grund Röntgenaufnahmen vom Rücken angefertigt wurden.

„Das wächst sich schon aus …..“, ist eine weit verbreitete Annahme.

Viele Skoliose-PatientInnen aber auch Eltern betroffener Kinder teilen dieselben Erfahrungen: Man sucht zahlreiche Ärzte auf, hört viele unterschiedliche Meinungen, ist am Ende so schlau wie vorher und weiß doch nicht, wem man sein Vertrauen schenken soll. Da hilft der Austausch mit Gleichgesinnten! Man wird verstanden und braucht keine langen Erklärungen abzugeben, da jeder Betroffene ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Menschen mit einer Skoliose-Erkrankung, egal ob als Erwachsener, als Kind oder Jugendlicher, haben oft nicht nur jeden Tag mit Einschränkungen und Belastungen durch diese chronische Erkrankung zu kämpfen, sondern erleben darüber hinaus auch oft Unverständnis, Rat- und Hilflosigkeit und stoßen an die strukturellen Grenzen unseres Gesundheitssystems.

SKOLIOSE TREFFEN

EIN ERFAHRUNGSAUSTAUSCH VON BETROFFENEN – FÜR BETROFFENE KINDER / JUGENDLICHE / ERWACHSENE / ELTERN EINES BETROFFENEN KINDES

Eigene Erfahrungen werden untereinander ausgetauscht. Jeder kann für sich wichtige Antworten finden und versuchen, diese für sich umzusetzen. Dadurch steigt die Lebensqualität trotz der Krankheit.

Im persönlichen und vertrauensvollen Miteinander mit anderen Betroffenen, gewinnen Patienten persönliche Sicherheit durch kompetente Information. Durch gegenseitige Unterstützung, Ermutigung und durch den Erfahrungsaustausch der Gruppenmitglieder wird die Eigeninitiative gefördert und gestärkt.

Verstanden zu werden mit seinen Ängsten, Sorgen, Schmerzen und Einschränkungen ist ein wichtiger Punkt einer ganzheitlichen Therapie. Gemeinsam etwas zu tun und zu tragen macht jede Last leichter.

Jeder kann in der Gruppe so viel erzählen wie er möchte, kann aber auch nur zuhören. Alles Gesprochene bleibt in der Gruppe!

Ich sehe Skoliose-Betroffene in erster Linie nicht als Patienten/Patientin, sondern als Mitglied einer Gemeinschaft mit anderen Betroffenen und damit „auf Augenhöhe“.

Wir sind auch auf Facebook zu finden. https://www.facebook.com/groups/399814077108019/

Wir möchten besorgten Betroffenen und Eltern das Gefühl vermitteln: „Du bist nicht alleine, anderen geht es genauso“ und „Gemeinsam sind wir stark“.

Lass uns gemeinsam etwas bewegen!