Mit Achtsamkeit und Ausdauer: Bewegung hält gelenkig

Der Moderne Mensch sitzt zu viel und läuft zu wenig. Im Durchschnitt bewegen wir uns nur zirka 700 Meter am Tag.

Der menschliche Körper heißt nicht ohne Grund Bewegungsapparat.

Ohne Antrieb geht es irgendwann nicht mehr. Denn unser Köper passt sich der jeweiligen Situation und den damit verbundenen Reizen an. Was nicht benutzt wird, baut er ab.

Muskeln, Kraft, Ausdauer und vor allem die Beweglichkeit gehen verloren, wenn sie nicht trainiert werden.

Es kommt zur „motorischen Verarmung“ und in der Folge zu vorzeitiger Abnutzung und Schmerzen. Besonders betroffen sind die Gelenke unseres Körpers.

Bei Rückenschmerzen, die bereits zu einem Volksleiden geworden sind, sehen Experten die Ursache eindeutig im dauerhaften Bewegungsmangel. Aber auch natürliche Abbauprozesse treiben den Verschleiß voran.

Mit dem Alter und durch starke Belastung nutzt sich der Knorpel ab – Arthrose.

Entzündliche Veränderungen an Gelenkflächen – Arthritis.

Gicht und Rheuma sind Formen solcher Gelenksentzündungen.

Mit den Schmerzen entstehen Schonhaltungen. In der Folge nimmt die Bewegung weiter ab. Um den Teufelskreis zu durchbrechen und die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten, muss man Grundfähigkeiten kontinuierlich trainieren.

Bewegt man die betroffenen Gelenke, wird der Knorpel wieder besser mit Nährstoffen und Flüssigkeit versorgt.

Sanfte und fließende Bewegungen steigern das Körperbewusstsein

Günstig sind alle sanften Bewegungsabläufe, die keinen allzu großen Druck auf die Gelenke aufbauen. Vermeiden sollt man harte Stöße, Überbelastung und einseitige Bewegung oder schnelle Richtungswechsel.

Bei sportlichen Aktivitäten sind Wandern, Radfahren und Schwimmen daher besser als Joggen und Tennis.

Langsam fließende Bewegungsabfolgen mit einem Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung wirken besonders wohltuend. Übungen, wie man sie aus dem Yoga, Qigong oder Pilates kennt, steigern zudem das Körperbewusstsein.

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